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  • 90 % der deutschen Unternehmen haben den Datenschutz verstärkt, 93 % planen weitere Investitionen
  • Doch 61 % können nicht effizient auf hochwertige Daten zugreifen
  • Trotz stärkerer Nachfrage nach Datenlokalisierung (71 %) befürworten 82 % internationale Regeln
  • Am 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag

Garching, 26. Januar 2026 – Cisco (NASDAQ: CSCO), weltweit führender Anbieter von Unternehmensnetzwerk- und Cybersicherheitslösungen, hat in einer Studie ermittelt: Mit zunehmender KI-Nutzung erweitern fast alle Unternehmen in Deutschland und weltweit ihre Datenschutzprogramme und Governance Framework Designs. Damit wollen sie ihre Daten schützen und Innovationen in großem Maßstab vorantreiben. Der wachsende Bedarf an hochwertigen Daten für KI-Anwendungen deckt jedoch Lücken auf und erhöht die Anforderungen an Vertrauen, Cybersicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Diese Ergebnisse der „Cisco 2026 Data and Privacy Benchmark Study“ zeigen eine deutliche Veränderung in der Herangehensweise von Unternehmen an Datenschutz und Governance.

Im Rahmen der Studie hat Cisco weltweit 5.200 IT-, Technologie- und Sicherheitsexperten mit Datenschutzverantwortung in 12 Ländern(davon 437 in Deutschland) befragt. Demnach führt KI bei 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland zu erweiterten Datenschutzprogrammen. 93 Prozent planen jeweils weitere Investitionen, um mit der Komplexität von KI-Systemen sowie den Erwartungen von Kunden und Regulierungsbehörden Schritt zu halten. Bemerkenswert ist, dass 41 Prozent der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr mindestens 5 Millionen US-Dollar für ihre Datenschutzprogramme ausgegeben haben. Weltweit waren es 38 Prozent, gegenüber 14 Prozent im Jahr 2024.

KI setzt neue Maßstäbe für Datenschutz und Vertrauen

Fast alle Unternehmen (Deutschland: 95 %, weltweit: 96 %) sagen, dass robuste Datenschutz-Frameworks die Agilität und Innovationskraft von KI fördern. Gleichzeitig erkennen 95 Prozent in Deutschland und weltweit, dass Datenschutz für den Aufbau von Kundenvertrauen in KI-gestützte Dienste unerlässlich ist.

Die aktuelle Studie weist dabei auf einen tiefgreifenden Strukturwandel hin, denn Vertrauen wird nicht mehr einfach durch die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen hergestellt. Daten-Governance gilt heute als strategischer Geschäftsfaktor. Praktisch alle Unternehmen (Deutschland: 100 %, weltweit: 99 %) ziehen mindestens einen konkreten Nutzen aus ihren Datenschutzinitiativen, wie höhere Agilität, mehr Innovation und stärkere Kundenbindung. Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen (54 %, weltweit: 46 %) sagen, dass eine klare Kommunikation darüber, wie Daten erfasst und verwendet werden, der effektivste Weg ist, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Doch viele Unternehmen arbeiten weiterhin daran, die Governance-Strukturen zu definieren und zu etablieren, die für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in großem Maßstab erforderlich sind. Während rund vier von fünf deutschen Unternehmen (79 %) über ein dediziertes KI-Governance-Gremium verfügen, bezeichnen nur 10 Prozent diese Strukturen als ausgereift. Da KI-Systeme immer komplexere und stärker verteilte Datensätze benötigen, haben inzwischen 61 Prozent der deutschen Unternehmen (weltweit: 65 %) Schwierigkeiten, effizient auf relevante, qualitativ hochwertige Daten zuzugreifen.

„KI führt zu einer grundlegenden Veränderung der Datenlandschaft und erfordert eine ganzheitliche Verwaltung sowohl persönlicher als auch nicht personenbezogener Daten“, erklärt Uwe Peter, Geschäftsführer von Cisco Deutschland. „Daher müssen Unternehmen ihre Daten genau verstehen und strukturieren, damit jede automatisierte Entscheidung nachvollziehbar ist. Das dient nicht nur der Einhaltung von Vorschriften, sondern ist auch ein notwendiger Motor für die Skalierung von KI-Innovationen.“

KI führt zu globalen Herausforderungen beim Datenfluss

Während 70 Prozent der Befragten in Deutschland (weltweit: 72 %) Datenschutzgesetze generell positiv bewerten, wächst der Wunsch, die Anforderungen zu vereinfachen. Laut der Studie sind 71 Prozent der deutschen Unternehmen (weltweit: 81 %) mit erhöhten Anforderungen an Datenlokalisierung und globaler Datenkomplexität konfrontiert. Bei 84 Prozent (weltweit: 85 %) hat Datenlokalisierung die Kosten, die Komplexität und das Risiko der grenzüberschreitenden Service-Bereitstellung erhöht. Entsprechend schränken diese Anforderungen bei 70 Prozent der Befragten in Deutschland (weltweit: 77 %) deren Fähigkeit ein, 24/7-Dienste über alle Länder hinweg nahtlos anzubieten.

„Um das Potenzial von KI auszuschöpfen, befürworten mehr als 80 Prozent der Unternehmen weltweit eine Umstellung auf harmonisierte internationale Standards“, sagt erklärt Uwe Peter, Geschäftsführer von Cisco Deutschland. „Sie erkennen, dass weltweite Konsistenz wirtschaftlich notwendig ist, um einen sicheren Datenfluss zu gewährleisten und die für Vertrauen nötigen Schutzstandards aufrechtzuerhalten.“

Insgesamt zeigt die Cisco 2026 Data and Privacy Benchmark Study, dass Unternehmen Datenschutz und Datenverwaltung nicht mehr nur als Compliance-Aufgabe, sondern als Wettbewerbsvorteil betrachten.

Hier können Sie den kompletten globalen Report herunterladen.

Bildmaterial zur Meldung finden Sie hier.


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